Atemschutz und PSA im Gesundheitsbereich

Arbeiten in Bereichen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko im Gesundheitsbereich und in der Pflege

Auf Grund der Einstufung von SARS-CoV-2 in die Risikogruppe 3, gelten die Schutzmaßnahmen nach der Verordnung biologische Arbeitsstoffe (VbA) für diese Risikogruppe.

  • Bei Verdacht oder einer bestätigten COVID-19 Erkrankung muss die betreuende/untersuchende Person, je nach Tätigkeit, FFP 2 oder FFP3 Atemschutzmaske, Haube, Handschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille tragen.
  • Zu den Bereiche Gesundheit und Pflege bestehen weitere Schutzmaßnahmen auf Grund gesundheitsrechtlicher Vorschriften. Nähere Informationen in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Zur Evaluierung der körperlichen Belastung durch das Tragen von filtrierenden Atemschutzmasken (FFP2 und FFP3) und zu Maskenpausen vergleichen Sie hier.

Zum sicheren An- und Ablegen von Atemschutzmasken und Schutzbrillen bietet das Robert-Koch-Institut Informationen an. 

Handschuhe

Im klinischen Bereich sind Schutzhandschuhe erforderlich. Lange Tragezeiten von Handschuhen führen zu einer hohen Belastung der Haut durch Feuchtigkeit, aber auch die oftmalige Reinigung und Desinfizierung der Hände führt zu einer hohen Belastung der Haut. Hier sind geeignete Hautmittel zur Verfügung zu stellen. Unter Einbeziehung der Präventivfachkräfte (Arbeitsmedizin) ist abzuklären welche Hautmittel (für Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege) geeignet sind und nach welchem Hautschutzplan die Anwendung erfolgen soll.

Zum sicheren Ablegen von Schutzhandschuhen bietet das Robert-Koch-Institut Informationen an.

Schutzkleidung

Geeignet sind langärmelige, mindestens flüssigkeitsabweisende Kittel mit Rückenschluss und Abschlussbündchen an den Armen, die entweder desinfizierbar sind oder als Einmalkittel entsorgt werden.

Arbeiten durch Fremdfirmen an kritischer Infrastruktur (z.B. IT-Anlagen, Energieversorgung) in Bereichen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, insbes. Krankenhäusern

Grundsätzlich sollte das Betreten von Bereichen mit erhöhtem Risiko nach Möglichkeit vermieden werden. Bereiche, in denen Erkrankte sich aufhalten und ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, sind eine Angelegenheit der Koordination zwischen den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern gemäß § 8 ASchG. Hier gilt es im Detail abzuklären, welche Bereiche betreten werden müssen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

Letzte Änderung am: 21.02.2022