2026: Green Jobs
Der Schwerpunkt „Green Jobs“ unterstützt den Punkt „Wandel: digitale und grüne Transformation“ der EU-Arbeitsschutzstrategie 2021-2027. Im Kontext des Grünen Wandels entstehen neue Aufgabenfelder und Tätigkeiten, die auch im Sinne des ANS nachhaltig -und somit gesund und sicher sein sollen. Einige Tätigkeiten, vor allem jene mit niedrig qualifizierten Arbeitnehmer:innen, bestehen bereits länger, aber die Zahl der Arbeitsplätze wird voraussichtlich weiter wachsen, auch durch Umschulungen.
Ziele und betrachtete Tätigkeiten
Ziel des Schwerpunktes ist es Tätigkeiten bei denen eine Vielzahl an Gefahren bestehen können, wie Verwendung gefährlicher Arbeitsstoffe (zB CO aus Pellets), auch biologischer Arbeitsstoffe (Schimmel bei Abfällen), Einsatz von Arbeitsmitteln (Pressen, Stapler), Lärm, Arbeiten im Freien (Kälte, UV-Strahlung, Hitze), Explosionsgefahr (Wasserstoff, Holzstaub) besonders zu betrachten. Green Jobs welche hauptsächlich Büro- oder Planungsarbeit sind, die nicht mit besonderen Risken verbunden sind, stehen daher nicht im Fokus des Schwerpunkts.
Der Schwerpunkt wird sowohl 2026 als auch 2027 durchgeführt werden.
Die vorrangig betrachteten Tätigkeiten bzw. Branchen im Zuge des Schwerpunktes 2026 sind:
Abfallsammlung, inkl. vorbereitende Tätigkeiten zum Recycling
- Kunststoffrecycling
- Elektrogeräterecycling
- Energiespeichersysteme (Akkus)
- Wasserstoff
- Pelletswerke
- Pelletsheizungen.
Vorgehen der Arbeitsinspektion
Die Arbeitsinspektion berät und kontrolliert zu den Tätigkeiten. Das umfangreiche, von der Arbeitsinspektion zur Verfügung gestellte Infomaterial kann selbstverständlich auch von Arbeitgeber:innen genutzt werden. Es zeigt die Gefahren auf und unterstützt beim Finden von geeigneten Maßnahmen um so sichere und gesunde Arbeit zu ermöglichen.
Aussicht auf 2027
Der Schwerpunkt wird 2027 mit anderen Branchen fortgesetzt. Eine der betrachteten Tätigkeiten wird Sanierung und Asbest sein.
Letzte Änderung am: 30.01.2026