Lärm am Arbeitsplatz

ÖAS-Projekt

Jahr(e) 2021/2022
Titel Lärmoffensive
Projektinitiator*innen, Kooperationspartner*innen ZAI, AUVA (HUB)

Gründe für die Themenauswahl

  • Lärmschwerhörigkeit ist weiterhin häufigste Berufskrankheit. Im Jahr 2020 wurden 910 Berufskrankheiten Erwerbstätiger anerkannt.
  • Die Durchführung von kollektiv wirkenden Lärmminderungsmaßnahmen (vor der Ausgabe bzw. Verwendung von Gehörschutz) ist erfahrungsgemäß in manchen Betrieben ein Problem.
  • Betriebe haben mitunter eine „durchgehende“ Geschichte der Lärmexposition. Von der AUVA angeregte Maßnahmenprogramme werden nicht oder nicht ausreichend umgesetzt.
  • Das Thema ist in der Arbeitsinspektion etwas in den Hintergrund gerückt.

Ziele und Wirkung des Projektes

  • Steigerung der Aufmerksamkeit bei Betroffenen AN, Arbeitgeber*innen, Präventivdiensten, Arbeitsinspektion, AUVA-Sicher
  • Auffrischung des messtechnischen und methodischen Wissens in der Arbeitsinspektion.
  • Information von Stakeholdern (Interessenvertretungen der AN, AG)

Evaluation

  • Fokusgruppenbefragung nach Seminaren (AI, AUVA, TN beim Forum bzw. AUVA-Sicher-Tagen)
  • Kontrollen bei den Fokustagen der AI

Umsetzungsprozesse, Multiplikatoren

  • Beratung über kollektiv wirkende Lärmminderungsmaßnahmen inkl. Raumakustik à Beratungsoffensive (BO) 2022 AI
  • In der BO-Lärm sollen verstärkt Bereiche/Branchen besucht werden, in denen Belastungen durch Lärm auftreten.
  • Im Schwerpunkt soll nicht nur Lärmschwerhörigkeit thematisiert werden, sondern auch die extra-aurale Wirkung
  • Merkblatt
  • Veröffentlichung von „Good-Practice“-Beispielen
  • Seminare zur Schallmessung AUVA und AI
  • Fokustage „Lärm“ der AI in vielen Betrieben

Letzte Änderung am: 03.11.2022